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Lerito - Lets ride together

Streckenbeschreibung Calafat

Die typisch Spanische Strecke Calafat liegt zirka 145 Km südwestlich von Barcelona an der Costa Dorada und ist mit großzügig angelegten FIM-Rundkursen à la Barcelona nicht vergleichbar. Hier zählt mehr das Flair, die unmittelbare Nähe zum Meer und das meist gute Wetter. Durch die herrliche Umgebung eignet sich Calafat auch als Urlaubsziel, neben dem Rundstrecken-Motorrad darf durchaus auch der Stoppelhopser für die umliegenden Enduro-Gebiete in den Transporter gepackt werden. Badesachen nicht vergessen!

Calafat hat einen ganz neuen Belag erhalten, durchgängig topfeben mit sehr gutem Grip. Stürze sollte man hier wirklich vermeiden, denn die Kiesbetten Sind nicht allzu groß und machen keinen besonders vertrauenswürdigen Eindruck. Geräumige Boxenanlagen wie z.B. vom Lausitzring gewohnt sucht man vergebens. Stattdessen bietet Calafat Garagen, in denen zwei bis drei Motorräder Platz finden. Ein wenig Abenteuer schielt hier um die Ecke, alles ist ein bisschen rustikaler und am Besten mit mediterraner Lässigkeit zu betrachten. Der meist blaue Himmel entschädigt für nahezu alles. Aber Obacht! Es weht ein permanenter Wind der mitunter so stark sein kann, dass man aufs Fahren besser verzichtet und stattdessen besser an den nahen Strand geht.

Insgesamt ist die Strecke an der Küste Spaniens kein Highspeed-Track. Ein bisschen knifflig, aber auch für den Einsteiger insgesamt recht schnell zu lernen. Ein, zwei schwierigere Ecken hält aber auch dieser Kurs bereit. Am Ende der Start/Ziegeraden geht es recht flott durch einen Linksknick, danach bremst man die so genannte "Ölkurve" an. Durch diese langsame Rechtskurve geht es bergab durch einen Rechtsbogen und anschließend fährt man auf die "Scheißhauskurve" zu. Der Belag ist in der Kurve mir dem lustigen Namen recht uneben, vor allem in der Bremszone zeigt sich, ob das Fahrwerk gut arbeitet. Am Kurvenausgang sollte man mit dem Öffnen des Gashahns vorsichtig sein, weil's hier gerne mal rutscht. Dafür ist die Linie relativ egal.

"Toms Schikane" hat eine Kuppe, hier kann das Motorrad beim harten Angasen abheben. Rechts herum geht es anschließend durch den "Korkenzieher". Der hat aber nichts mit der berüchtigten Kurve in Laguna Seca zu tun, sondern geht einfach rechts herum. Hier zieht man am Besten spät nach Innen. Die folgende "Avon-Schikane" ist ein richtig schnelles Eck, auch hier am Ausgang Vorsicht beim brutalen Aufziehen der Rolle! Die "Fahrerlager-Schikane und die folgende "Fredis Linke" sind sehr schön und zügig zu fahrende Kurven mit angenehmen Radien. In der "Meerkurve" hatte man in der Vergangenheit dem Namen entsprechend eine wunderschöne Aussicht aufs nahe Meer, mittlerweile versperrt ein Erdwall die konzentrationsraubende Sicht auf das Mittelmeer. In die "MUZ-Kurve" als letzte Rechts nicht zu schnell einbiegen, um die flache Linke auf Start/Ziel hinaus gut zu erwischen.

Und dann: vamonos! Alles wieder von vorn!

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